Das Debütalbum der Parcels // Groovy, exotisch und abenteurlich

Parcels Debütalbum

Wer den Soundtrack für einen entspannten Abend oder gleichzeitig auch die neuen Hymnen für den Weg zu jeder Party sucht, ist bei den Parcels richtig. Die australische Band hat ihr Debütalbum “Parcels” veröffentlicht und bleibt facettenreich wie gewohnt. Hier könnt ihr in das Parcels Debütalbum in voller Länge hören.

Fünf gewinnt! – stilistisch offen und furchtfrei

Einem größeren Publikum bekannt wurden die fünf aus Byron Bay stammenden Musiker durch ihre Kollaboration mit der französischen Band Daft Punk. Ein Duo das in den 90ern die House und Disco-Szene aufmischte und das Genre French-House prägte. Mit ihrem gemeinsamen Track “Overnight” machten sie 2017 auf sich aufmerksam. Im selben Jahr spielten sie noch ausverkaufte Konzerte.

Nichts spiegelt die Bandgeschichte der letzten zwei Jahre mehr wieder wie die Stücke in “Parcels”. Das Album kann als Geschichte gesehen werden, die von fünf jungen Männern erzählt, die wagemutig vom sonnigen Byron Bay in Australien in die deutsche Hauptstadt und aktuelle Hochburg der Vielfältigkeit Berlin ziehen. Mit nichts in der Tasche außer einer veröffentlichten EP, einem überaus musikalischen Talent und dem Abitur.

Eine gemeinsame Reise

Ihre Anfangszeit in Berlin verbrachten die Parcels in einer Ein-Raum-Wohnung, die sie bereits hervorragend auf das bevorstehende Tourleben vorbereitete. Eine Zeit, in der sie nicht nur lernten mit den Macken ihre Bandmates klar zu kommen sondern auch eine musikalische Selbstfindung erlebten.

Direkt mit dem ersten Track “Comedown” wird klar, dass es bei den Parcels um Gute Laune und um das Wiederaufstehen und vor allem um die Bewegung geht. Sie legen einen Groove hin, der einen quasi dazu zwingt die Hüften zu schwingen, mit den Fingern mit zu schnipsen oder mit dem Kopf zu wackeln. Der Disco-Groove von “Comedown” ist auch in den Tracks “Lightenup”, “Closetowhy”, “Tieduprightnow”. Besonders Groovy ist der letzte Track. “Credits” featured den Künstler Dean Dawson, der mit seiner humorvollen Darbietung der Danksagung dem Album noch einen letzten besonderen Spirit gibt.

Doch nicht nur die musikalische Selbtfindung spielt hier eine wichtige Rolle, auch das kalte Berliner Wetter hat zu der Entstehung von “Parcels” beigetragen. Der erste Berliner Winter machte den jungen Australiern schwer zu schaffen. Sie waren es nicht gewohnt, dass sie nicht mit nassen Haaren aus dem Haus gehen konnten und träumten von ihrer Heimat. Als musikalische Untermalung zu ihren Tagträumen dienten Vintage-Surf und Rock’n’Roll aus dem Hawaii der Sechzigerjahre und brasilianischen Tropicália. Das hört man vor allem in den Tracks “Withorwithout”, “Everyroad” und “Exotica”. Aber auch in dem Track “Yourfault” wird der hawaiianische Einfluss deutlich.

„I will lead myself – And I know if I’m moving or not – I will be myself“

Die Parcels legen wert darauf und schaffen es auch eine weltoffene, internationale und offene musikalische Atmosphäre zu schaffen. Ohne sich zu verstellen katapultieren uns die Parcels in eine andere Zeit und an einen anderen Ort – wann welcher das ist, ist dem Zuhörer selbst überlassen. “Parcels” ist authentische Musik die das Potential hat jeden zu erreichen.

Ein musikalischen Highlight und auch ein persönliches Highlight der Band ist der Track “Bemyself”. Das softe Schlagzeug im Hintergrund und die im Canon einsetzenden Stimmen der Parcels machen diesen Track zu einer verträumten Ballade. Und doch steckt viel Kraft in den Lyrics. Kraft die, die Parcels dahin gebracht hat wo sie jetzt sind und womöglich noch viel weiter. Die Kraft sich selbst zu bleiben und nie den Rhythmus zu verlieren.

Das Parcels Debütalbum

Hört rein in das Parcels Debütalbum. Jetzt auf Spotify in voller Länge.

 

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