REINGEHÖRT #4 // INDIE, ELECTRO, POP

In dieser Ausgabe von „Reingehört“ haben wir euch ein paar unserer aktuellen Neuentdeckungen aus dem Bereich “Electro Pop” und “Indie Pop” zusammengestellt. Zu unseren Favorites gibt’s jeweils eine Kurzbeschreibung; alle weiteren Songs haben wir euch in einer Spotify-Playlist gesammelt.

Lizzy Land – Messed Up

Herkunft: USA // Genre: Electro Pop // Socials: FacebookInstagram

Unser erster Ohrwurm kommt heute von Lizzy Land. Die in Portland, Oregon geborene und in Los Angeles lebende Sängerin könnte einigen durch ihre Zusammenarbeit mit Mating Ritual, Nick Littlemore von Empire of the Sun oder Paul Oakenfold bekannt sein. Bereits 2016 veröffentlichte Elizabeth Marie Land ihre Debüt-Single “Sweet Melodies” und kündigt nun mit “Messed Up” ihre erste EP “intro music plays” an. Kooperationen mit anderen Künstlern kann sie aber scheinbar dennoch nicht lassen, denn auf dem neuesten Track “Get Weird” von Liimo ist sie ebenfalls vertreten.

Der Song “Messed Up” lässt tief in Lizzy’s Gefühlswelt blicken und ist zeitgleich sehr eingänglich. Im Lied verarbeitet sie ihren Kampf mit sozialer Phobie und thematisiert die Art und Weise wie wir uns ständig Sorgen darüber machen, wie wir aussehen oder bei anderen ankommen. Lizzy schafft es aber mit tanzbaren Melodien diesem doch eher ernsterem Thema eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, was ihre EP zu bieten haben wird.

DAVIES – Why Do I

Herkunft: USA // Genre: Electro Pop // Socials: FacebookInstagram

In ihrer Debütsingle fragt sich die aus Los Angeles stammende DAVIES „why do I keep coming back for you“ und besingt einen Zustand den viele von euch sicher kennen. Den Moment in dem man realisiert, dass man immer und immer wieder zu einer Person zurückkehrt, die einen zuvor enttäuscht oder belogen hat, die man aber noch nicht bereit ist aus seinem Leben zu streichen.

Der Song ist deutlich ruhiger als unsere erste Empfehlung, aber nicht weniger intensiv. Er besticht durch die sanften Pianoklänge und DAVIES’ Stimme, die gekonnt von gefühlvoll zu stark wechselt. Zum Refrain setzen dann Beats ein die dem Song noch mehr Fülle verleihen ohne aufdringlich zu sein, sodass sich der Zuhörer dem Bann nicht mehr entziehen kann. Dezent eingesetzte Background Vocals unterstreichen die Melancholie des Songs und die letzten Sekunden erinnern überraschend an die Klänge eines Windspiels. Wir freuen uns schon sehr, mehr von dieser vielversprechenden Künstlerin zu hören!

Annika Grace – Anybody Out There

Herkunft: USA // Genre: Indie Pop // Socials: FacebookInstagram

Die Frage ob es da draußen jemanden wie einen selbst gibt, hat sich sicher schon jeder einmal gestellt. Vom Bücherwurm bis Punk, wir alle sind auf der Suche nach Gleichgesinnten die uns verstehen und mit denen wir uns austauschen können. In einer Welt in der sich scheinbar alles darum dreht die meisten Likes & Matches zu bekommen, fühlt sich die Romantikerin Annika Grace verloren und besingt genau dieses Gefühl in ihrem Song „Anybody Out There“.

Aber wer jetzt denkt, dass es sich hierbei um eine schnulzige Ballade handelt, täuscht sich. Getragen von Annikas starker Stimme und sanften Beats hat der Song eindeutig Ohrwurm-Potential. Und um herauszufinden zu welchem Entschluss sie kommt, hört einfach selber mal in den Song.

Alle Songs findet ihr zudem auch auf unserer Spotify-Playlist „Reingehört // Indie, Electro, Pop“; zusammen mit unseren weiteren Neuentdeckungen:

Victorias Flight – Paradise

Jinka – Romeo

PLYA – Dynamite

Cola James – Black & White

RADØUX – Why Are We Still Doing This?

Und hier noch einmal alle Songs in einer praktischen Spotify-Playlist:

Hier findet ihr alle bisher veröffentlichten Editionen von „Reingehört“

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