Reingehört #10 // Beziehungssongs

Reingehört #10 // Beziehungssongs

Hach ja, Beziehungssongs. Wir lieben und wir hassen sie. Durch sie fühlen wir uns nicht allein und ärgern uns gleichzeitig, dass wir an bestimmte Situationen erinnert werden. Und manchmal ignorieren wir einfach die Texte und konzentrieren uns auf den Vibe des Songs und vergessen unsere Probleme für einen Augenblick. Wie auch immer ihr zu Beziehungssongs steht, in die folgende Auswahl solltet ihr auf jeden Fall reingehört haben.

GRAACE – Have Fun at Your Party

Herkunft: AUS // Genre: Electro Pop // Socials: FacebookInstagramSpotify

Den Anfang macht heute der Song „Have Fun at Your Party“ von GRAACE der es direkt auf Nummer 1 der Submithub-Charts geschafft hat. Die 21-jährige Australierin machte 2015 noch unter dem Namen Grace Pitts Musik die tief unter die Haut geht. 2017 war sie dann erstmals unter dem Pseudonym GRAACE auf dem Track des Produzenten Hayden James zu hören bevor sie 2018 ihre eigene EP „Self-Sabotage“ veröffentlichte.

Den Mittelfinger weit ausgestreckt, so zeigt sich GRAACE auf dem Cover von „Have Fun at Your Party“. Und passender könnte das Bild nicht sein. Etwas trotzig besingt sie hier eine schwierige Beziehung in der sie ihren Partner von sich wegstößt und dennoch nicht aufhören kann an ihn zu denken. Mit ihrer melancholischen Stimme und ihrem ehrlichen Songwriting appelliert sie an unser Mitgefühl und lässt uns gleichzeitig auch den sehr eingängigen Refrain mitsingen.

Anfang Mai war sie erstmals in Deutschland und Belgien unterwegs. Und zwar als Support von Tom Walker.

MONALIA – Drank The Rain

Herkunft: NOR // Genre: Mountain Surf // Socials: FacebookInstagramSpotify

Die 5-köpfige Band Monalia aus Oslo bezeichnet ihren Sound als Mountain Surf. Und das trifft es unserer Meinung nach sehr gut. So ziehen sie Inspiration aus 60er Jahre Pop-Musik, der britischen Underground-Musik der 80er und 90er sowie der Gebirgslandschaft Telemark in Norwegen.

Der Track „Drank The Rain“ kommt sehr mystisch daher. Angehaucht mit psychedelischen Klängen, einer ordentlichen Portion Reverb auf den Gitarren und getragen von der eindringlichen Stimme von Stine Helen Tunstrøm hat uns dieser Song direkt in seinen Bann gezogen.

Er thematisiert den Kontrast zwischen den guten und schlechten Seiten einer Beziehung und kommt zu dem Entschluss, dass die schlechten Dinge eine Beziehung nur stärken. Lasst euch also von den kleinen Krisen nicht unterkriegen!

THE BLISS – Happier

Herkunft: USA // Genre: Electro Pop // Socials: FacebookInstagramSpotify

Hinter dem Electro-Pop-Duo The Bliss stecken Chelsea Davenport aka TYSM und hip-hop/electronic producer Felix Snow der mit keinen geringeren als SZA, Kiiara, Icona Pop & Rita Ora zusammengearbeitet hat. „Happier“ ist die dritte Single-Auskopplung.

Bei diesem Synth-lastigen Track dringt immer wieder ein Gitarren-Sound durch, der an Prince erinnert. Kein Wunder, denn laut eigenen Aussagen haben die beiden eine Menge Musik der 80er-Jahre gehört bevor sie den Track schrieben.

Der Song macht von der ersten Sekunde an gute Laune und passt somit perfekt zu diesem sonnigen Wetter. Doch so glücklich wie er auf den ersten Blick klingt, ist er gar nicht. So beginnt der Song mit der Feststellung, dass in der Beziehung gelogen wird und beide Parteien es wissen. Und dennoch hält die Protagonistin des Songs an der Beziehung fest, statt mit jemand anderen glücklicher zu werden. Ob Chelsea hier eigene Erfahrungen verarbeitet hat, können wir nur spekulieren.

MYSTERY FRIENDS – Locked Eyes

Herkunft: USA // Genre: Dreamy Dance Rock // Socials: FacebookInstagramSpotify

Mystery Friends aus Washington, D.C. kombinieren in ihren tanzbaren Songs kraftvollen Gesang, kantige Gitarren und verzerrte Synthies. Mit „Locked Eyes“ zeigen sie nun ihre verträumtere Seite.

Wie der Titel des Songs schon andeutet, geht es hier um den allerersten Moment in einer Beziehung. Den Moment in dem man einen Fremden in der Masse entdeckt und plötzlich alles um sich herum vergisst. Man magisch zueinander hingezogen wird und noch einmal einen letzten Schluck seines Getränks nimmt bevor man den Mut hat die Person anzusprechen. Der Refrain verkörpert dann die Spannung, die durch ein einziges Gespräch entsteht.

Die Songs sind auch auf unseren zwei Spotify-Playlists zu finden:

Hier findet ihr alle Ausgaben von „Reingehört“.

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