The Great Escape // Review Tag 1

Vom 9. bis 11. Mai waren wir zum ersten Mal beim The Great Escape Festival in Brighton. Die Fülle an neuer überragender Musik und die schöne Stadt haben uns überwältigt. Drei Tage lang haben wir jeweils 12 Stunden auf Konzerten verbracht und konnten uns 43 Shows anschauen. Im offiziellen Programm waren über 500 Künstler zu finden und weitere sind im Rahmen des Alternative Escape oder inoffiziellen Shows in mehr als 30 Locations aufgetreten. Kein Wunder, dass unser Besuch auch mit weiten Wegen und langen Schlangen verbunden war. Hier findet ihr unsere Highlights von Tag 1.

Der Anfang

Das erste Konzert beim TGE bei dem wir waren, war Giungla im Pattern’s Upstairs. Aufmerksame Leser sollte der Name bekannt vorkommen, denn wir hatten bereits ihre letzte Single „Better Than Ever“ vorgestellt. Ihr rockiges Set eröffnete sie mit einem instrumentalen Song und legte später mitten im Publikum ein Gitarren-Solo ein.

Apropos Künstler die die Bühne verlassen hatten um näher am Publikum zu sein: Lucy von Orchards hatte es nicht lange auf der hohen Bühne gehalten. Sie ließ ihre Jungs nach nur wenigen Songs alleine und spielte das Set auf dem Tresen des Vintageladens bzw. in der Mitte des Publikums zu Ende.

Alte Bekannte und neue Entdeckungen

Außerdem statteten wir unseren Lieblingen aus (Nord-)Irland einen Besuch ab. Auf dem Programm stand die 19-jährige ROE die bereits einige Shows für Snow Patrol eröffnen durfte. Entdeckt hatten wir ROE Anfang 2018 in Dublin und haben sie mittlerweile bereits in vier verschiedenen Ländern gesehen (u.a. beim SXSW in Austin, Texas). Die ebenfalls in Dublin zum ersten Mal entdeckten Just Mustard haben auch beim TGE mit ihrem Noise Trip Hop das Publikum ins Schwitzen gebracht.

Die ersten Überraschungen gab es schon an Tag 1: eher zufällig sind wir zur One Church gegangen und wurden von der energiegeladenen Performance von Donna Missal umgehauen. Die aus New Jersey stammende Sängerin verausgabte sich auf der Bühne und überließ Teile eines Songs dem textsicheren und tanzbegeistertem Publikum.

Ganz anders aber dadurch nicht weniger überzeugend war das zauberhafte Trio Cloth aus Glasgow. Zu ihrem Auftritt sind wir nur gegangen, weil wir beim Konzert von Donna Missal in der One Church auf ihren Flyer gestoßen waren. Und wir haben nichts bereut (außer, dass wir etwas zu spät kamen). Diese Band solltet ihr auf jeden Fall im Auge behalten!

Unser absolutes Highlight

Das Highlight des Tages – und um ehrlich zu sein auch des ganzen Festivals – waren Stonefield. Die vier Schwestern aus Australien haben uns mit ihrem leicht psychedelischen Rock sofort in ihren Bann gezogen. Mit einer tollen Lichtshow und einer starken Performance hatten sie es geschafft, uns auch noch zu ihren anderen zwei Shows beim TGE zu locken. Außerdem mussten wir uns auch direkt eine Karte für ihr Konzert am 18. Juni in Berlin kaufen. In der Kantine am Berghain haben sie dann hoffentlich auch ihr am 14. Juni erscheinendes Album „Bent“ dabei.

Lest weiter über unsere Highlights von Tag 2 und Tag 3.

Fotos: Charlotte Kastner (IG @chuxontourphotography)

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