Reingehört #12 // Mystic Monday

Wir haben mal wieder in neue Tracks reingehört und euch diesmal sechs mystische Songs zusammengestellt. Lasst euch von den nachfolgenden Künstler*innen in andere Welten entführen und vergesst für einen Moment, dass wieder eine neue Woche begonnen hat.

RUNAH – Beings

Herkunft: UK // Genre: Art Folk // Socials: FacebookInstagramSpotify

RUNAH haben wir Anfang diesen Jahres bei einem Konzert unserer Berliner Lieblinge Wolf & Moon in Dublin entdeckt. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Folk und Indie Pop und versprüht eine gehörige Prise Magie. Wer ihr auf Instagram folgt, wird auch schnell ihre spirituelle und mystische Seite entdecken. Denn nicht nur in ihren Liedern beschäftigt sie sich viel mit dem Einfluss des Mondes, ihrer Beziehung zu Mutter Erde und den heilenden Kräften von Kristallen. Ihrer geheimnisvollen Stimme und den ungewöhnlichen Klängen kann man sich nach nur wenigen Sekunden nicht mehr entziehen. Wie verzaubert lauscht man einem Song nach dem anderen.

Mit „Beings“ veröffentlichte RUNAH nun die erste Single von ihrem kommenden Album „Mother“. Ein Album über die Geburt und alle Versionen von uns selbst, die wir werden und die wir dann endgültig ablegen. Dieser Wandel schlägt sich auch im Song nieder. Er startet mit zurückhaltenden Klängen die einem Windspiel ähneln und einer ruhigen aber eindringlichen Stimme. Durch den Einsatz eines Schlagzeugs nimmt der Song dann richtig Fahrt auf und endet mit einem verletzlichen „How dare you?“.

FLØRE – Little Dancing Demons

Herkunft: GER // Genre: Dark Pop // Socials: FacebookInstagramSpotify

FLØRE verbrachte ihre Kindheit damit, Gitarre zu spielen, zu singen und vom Universum zu träumen. Ihre Lieder sind inspiriert von der Dunkelheit und Traurigkeit des Erwachsenwerdens. Die Mondliebhaberin drückt die Einsamkeit in ihren Liedern aus, die sie hauptsächlich auf ihrem iPad produziert. Ihre berührende Stimme erzählt Geschichten über ihre eigene Zerbrechlichkeit, die Hingabe an ungewöhnliche Menschen und eine gebrochene Liebe.

I wanted it to sound like a cute, haunted music box which repeats itself.“

In „Little Dancing Demons“ geht es um das Leben mit Depressionen, beschrieben als „kleine tanzende Dämonen“, deren niedliches Aussehen es erträglich macht, damit umzugehen, und die sogar helfen, sich damit auseinanderzusetzen. Es geht darum, die Traurigkeit anzunehmen und die Welt als dauerhaften dunklen Ort zu akzeptieren.

RONIIT – Fate To Blue

Herkunft: USA // Genre: Dark Pop // Socials: FacebookInstagramSpotify

Auch hinter Roniit scheint eine sehr interessante und spirituelle Persönlichkeit zu stecken. Sie ist aus Los Angeles nach Bali gezogen, um im Wald zu leben und die Art Musik zu machen zu überdenken. Dadurch, dass sie den Druck der Musikszene hinter sich gelassen hat, hat sie es geschafft sich von der Natur und von innen heraus inspirieren zu lassen, ohne von außen abgelenkt zu werden. Auf diese Weise kann sie mit ihren Liedern das ausdrücken, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Roniits neue Single „Fade To Blue“ präsentiert zahlreiche Bedeutungen von Selbsterkenntnis, wie das Loslassen ungesunder Beziehungen und die Überwindung lähmender Selbstzweifel. „Fade To Blue“ zeigt uns, wie wichtig das Ausschalten dieser Stimme im Kopf ist, die uns ständig sagt, dass wir nicht gut genug sind. Der Song soll uns ermutigen, unsere wahrsten Emotionen ohne Filter auszudrücken. Und das alles eingepackt in einem fesselnden, dunklen Pop-Song.

KOJ – Gold

Herkunft: GER // Genre: Dark Indie // Socials: FacebookInstagramSpotify

Drei Musiker. Zwei Brüder. Ein Ehepaar. Das ist KOJ. Gemeinsam erwecken sie einen Klang zum Leben, der voller Kontraste ist. Manchmal tosend, ungezähmt und rau wie der Ozean, der sie inspiriert und manchmal zart, zerbrechlich und minimalistisch.

„Gold“ wurde in einem Sommerhaus in Dänemark aufgenommen. Es war der erste Song, der in einem Raum gemeinsam komplett live aufgenommen wurde. Im Song geht es darum, dass sämtliche Erfahrungen die man gemacht, wertvoll sind. Auch die die man als schlecht bezeichnen würde. Denn manchmal muss man erst durch dunkle Zeiten um wieder das schätzen zu können was man hat.

MAGUIRE – Strangers

Herkunft: USA // Genre: Dark Pop // Socials: FacebookInstagramSpotify

Hinter MAGUIRE steckt die klassisch ausgebildete Pianistin, Geigerin, Bratschistin und Sängerin Gillian Maguire aus North London. Seit ihrem 16. Lebensjahr ist sie mit Bands unterwegs und spielte mit Künstlern wie Kid Harpoon, Soko, Ry X und zuletzt Ghostpoet.

„Strangers“ beschäftigt sich mit dem Paradoxon mit einem Fremden intim zu werden und untersucht die Diskrepanz zwischen der realen Version einer so flüchtigen und leidenschaftlichen Begegnung und unserer Erinnerung daran. Der Song startet mit eingängigen Pianoklängen zu denen sich nach und nach Streicher und Percussion-Sounds gesellen. Und mit ihrer hypnotischen Stimme zieht sie uns vom ersten Ton in ihren Bann.

CRYSTAL WITCH – You Got Me

Herkunft: ? // Genre: Electro Pop // Socials: Spotify

Der Song „You Got Me“ von Crystal Witch klingt jetzt nicht wirklich mystisch. Dennoch haben wir uns entschieden ihn in diese Ausgabe von Reingehört aufzunehmen. Und zwar, weil das Geheimnisvolle an diesem Track die Künstlerin ist. Wir konnten nichts über die Sängerin finden. Kein Facebook, kein Instagram. Und auf Spotify und Soundcloud gibt es ebenfalls keinerlei Hinweise. Die meisten Hörer hat sie in London. Danach schließt sich direkt Berlin mit 3 Hörern an. Wenn also einer von euch mehr über diese Künstlerin weiß, bitte meldet euch bei uns!

Alle Songs findet ihr ab sofort auf unserer Spotify-Playlist „Indie Electro Pop“.

Hier findet ihr alle Ausgaben von „Reingehört“.

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