Reingehört #15 // Vielseitiger Rock

In Berlin ist es noch mal richtig kalt geworden und die Musik die wir aktuell hören, ist irgendwie auch etwas rauer geworden. Liegt es daran, dass rockige Tracks besser zum schnellen Schritttempo passen, weil wir nicht so viel Zeit in der Kälte verbringen wollen? Oder spiegelt das nur den Elan wieder mit dem wir ins neue Jahr gestartet sind? Wir wissen es auch nicht so genau, aber eins ist sicher: in die folgenden Songs solltet ihr unbedingt mal reinhören!

KEIR – Shiver

Was zu Beginn wie eine schöne Ballade klingt, verwandelt sich im Refrain innerhalb von Sekunden zu einem mitreißenden, rockigen Song, der uns nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf ging. Düsterer Pop, so lässt sich „Shiver“ von KEIR vermutlich am besten beschreiben. Irgendwie Radio-tauglich, aber ohne seine Individualität zu verlieren. Und eigentlich wollten wir euch an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass KEIR morgen im Privatclub spielt. Allerdings erreichte uns gestern Abend die Information, dass die Show bereits ausverkauft ist. Aber keine Sorge, wir sind vor Ort und werden berichten.

CHEROKEE DEATH CATS – Sick

Cherokee Death Cats mischen Garage, Rock und Dirty Pop mit elektronischen Beats. Das anglo/schwedische Duo Bea Persson und Rat Westlake kommt aus Göteborg und ihre Tracks haben sie in den Göteborger Nacksving-Studios aufgenommen. Produziert und gemischt wurden die Songs von Anders Lagerfors (Pale Honey, Bellaroush etc.). Das Projekt entstand aus einer Vielzahl dynamischer Studio-Sessions und Auftritte in Underground-Clubs.

COVERED IN SNOW – Regret

Viel scheint die Band Covered in Snow aktuell nicht über sich preiszugeben. Online erfährt man nur, dass hinter dem Projekt die Schweden Mikael Engström und Tom Hedlund stecken. Also müssen wir uns auf ihre Musik konzentrieren. Die Single „Regret“ ist Teil ihrer 2019 erschienen EP „Collateral Damage“ auf der sie fünf verschiedene Gefühle und ihre Auswirkungen auf den Einzelnen, seine Umgebung und die Gesellschaft analysieren.

VAMPIRE BLOW – Time I Wasted

Wir alle haben sicher schon einmal Zeit verschwendet. Und meistens ärgert man sich darüber, weil alles irgendwie umsonst war oder keinen Sinn hatte. Aber seien wir mal ehrlich, es gibt auch die Zeit, die gut verschwendet wurde. Z.B. die 2 Stunden die man länger als geplant mit seinen Freunden oder der Familie verbringt oder der Binge-Watching-Marathon der einfach notwendig war um den Alltagsstress zu vergessen. Und genau über solche positiv verschwendete Zeit singt die schwedische Rockband Vampire Blow. Morten Søgaard Andersen, Jasper Spanning und Thomas Persson erklären, dass die Energie, die hinter Vampire Blow steckt, auf der Liebe zum unvollkommenen Rock, einer starken Freundschaft und dem Willen beruht, sich gegenseitig Raum und Zeit zum Spielen zu geben, während die Musik entsteht.

ASK CAROL – Come Closer

Wenn man den Bandnamen Ask Carol so liest, scheint dieser ja erstmal keine Fragen aufzuwerfen und klingt auch nicht sonderlich kryptisch. Aber wenn man dann erfährt, dass die Sängerin Karoline (aka Carol) heißt und der Drummer Ask, dann bekommt dieser noch eine ganz andere Bedeutung. Mit ihren Gitarren, Schlagzeug und Fuzz-Synth sind die Norweger Ask Carol eine Multitasking-Band, die sich nicht scheut, musikalische Grenzen zu überschreiten.

BROR GUNNAR JANSSON – Body In A Bag

Die schwedische Ein-Mann-Band Bror Gunnar Jansson beeindruckt mit einem Mix aus Blues, Country und amerikanischem Folk. Sein im September 2019 erschienene Album „They Found My Body in a Bag“ erzählt von wahren Verbrechen. Interessantes Live-Setup, spannende Geschichten und ein düsterer Vibe, das zeichnet Bror Gunnar Jansson aus.

Hier findet ihr alle Ausgaben von „Reingehört“.

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