5 Fragen an // Amy Shark

Die ersten Ohrwürmer bescherte uns die Australierin Amy Shark bereits 2017 mit „Adore“ und „Weekends“. Diese begleiteten uns bis in 2018 als sie mit ihrem Debüt-Album „Love Monster“ auf große Tour ging und wir sie im Gretchen sahen. Doch dann wurde es ruhig um Amy und wir haben sie irgendwie aus den Augen verloren… nun meldet sie sich mit dem ersten Song aus ihrem kommenden Album zurück! „Everybody Rise“ handelt von unerwiderter Liebe. Wie sie mit Fangirls/Fanboys umgeht und wie COVID-19 ihre Routinen verändert hat, erzählt sie uns in „5 Fragen an // Amy Shark“.

Vom Schnittpult auf die großen Bühnen

Die 1986 geborene Amy Shark arbeite bis zu ihrem Durchbruch in 2016 als Videoeditorin beim lokalen Rugby-Team „Gold Coast Titans“ wo sie auch ihren Mann kennenlernte. Als ihr Song „Adore“ bei triple J’s wichtigstem Countdown „The Hottest 100“ auf Platz 2 landete, war klar, sie hatte es geschafft. Es folgten Kollaborationen u.a. mit The Chainsmokers, Mark Hoppus von Blink-182 und nun scheinbar auch mit Ed Sheeran. Den ersten Vorgeschmack auf das neue Album gibt es nun mit „Everybody Rise“:

„Everybody Rise“ handelt von unerwiderter Liebe. Wie gehst du damit um, als Sängerin das Ziel solcher Gefühle zu sein und hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten, die deine Fans abschrecken würde?

Haha, fragt meinen Mann, er kennt all meine nervigen Eigenschaften. Ich persönlich finde, dass ich fast perfekt bin. Nur ein Scherz. Ja, es ist ein wenig seltsam, Leute zu treffen, die nervös werden oder weinen, wenn sie mich treffen, aber ich denke, es ist ein schönes Gefühl (in angemessenem Rahmen), aber ich glaube nicht, dass ich mich jemals wirklich daran gewöhnen werde.

Wie hat COVID-19 dich beeinflusst und wie hat sich dein Alltag dadurch geändert?

Ich nutzte die Zeit der ‚Isolation‘, um mich intensiv mit meiner neuen Musik zu beschäftigen. Bei „Love Monster“ hatte ich nicht wirklich die Gelegenheit dazu. Ich habe jetzt das Gefühl, die Branche viel besser zu kennen und auch viel mehr Selbstvertrauen und Wissen darüber zu haben, wie man eine starke Platte macht.

Nun, ein normaler Tag würde möglicherweise 6 verschiedene Flüge, 50 Interviews und höchstwahrscheinlich ein Konzert an diesem Abend umfassen. Heutzutage rolle ich mich irgendwie aus dem Bett, stolpere ins Café, um mir einen Kaffee zu holen, gehe dann in mein Studio, um an Liedern zu arbeiten, und beende den Tag mit ein paar Bier, einer Flasche Rotwein und einer Schüssel Pasta.

Du hast schon mit so vielen großen Künstlern zusammengearbeitet, aber wer steht noch auf deiner Wunschliste?

Ich würde gerne mit Mark Ronson zusammenarbeiten (wir waren schon kurz davor, aber die Termine haben nicht geklappt), ich würde auch gerne mit Post Malone arbeiten.

Was ist ein „Ich kann nicht glauben, dass das passiert“-Moment in deiner Karriere?

Der Tag, an dem als Ed Sheeran mir eine E-Mail schickte. Dann der Tag, an dem ich mit Ed Sheeran arbeitete. pretty fucking crazy lol

Wenn du uns deine Heimatstadt zeigen könntest, was würdest du uns zeigen?

Ich würde euch für einen Tag an den Strand von Burleigh mitnehmen, dann würden wir zum Surfclub North Burleigh auf ein kühles Bier hinunter schlendern, dann zum Nobbys Beach fahren, wo sich mein Lieblingsitaliener befindet und gleich nebenan eine kleine Whisky-Bar namens Cambus Wallace liegt, in der Abends normalerweise einige lokale Talente auf der Akustikgitarre spielen. Lasst mich wissen, wann ihr das nächste Mal in Australien seid, und ich werde euch anmelden!

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Hier findet ihr alle Beiträge aus der Reihe „5 Fragen an“!

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