Hörst Du? // Wallners – in my mind

Heute haben wir noch einmal eine richtig feine Neuentdeckung für euch! Wir müssen euch allerdings vorwarnen: die Musik des Wiener Quartetts macht süchtig, aber sie haben bisher nur einen Song veröffentlicht. Dennoch, traut euch! Diesen bittersüßen Schmerz werdet ihr nicht bereuen und eins ist auch klar: von Wallners werden wir noch viel hören, denn “in my mind” ist nur der Anfang.

Familienbande

Was haben Wallners – man will fast schreiben “die Wallners” – mit The Staves, Stonefield, Bailen oder Haim gemeinsam? Ja, sie alle machen Musik (und zwar sehr gute), aber es sind auch alles Bands die ausschließlich aus Geschwistern bestehen. Laut eigenen Aussagen hätten Nino (20), Max (23) und die Zwillinge Anna und Laurenz (25) vermutlich keine Band gegründet, wären sie nicht gemeinsam aufgewachsen. Es wundert also nicht, dass ihre Songs zu Hause entstanden sind und auch dort produziert wurden. Die hohe Qualität überrascht dann schon etwas und hat den Österreichern direkt einen Record Deal mit Universal Music verschafft.

in my mind

Bereits beim ersten Ton der Debüt-Single “in my mind” haben wir uns in den Song und in die Stimme von Sängerin Anna Wallner verliebt. Er erinnert an London Grammar ohne wie eine Kopie zu klingen. Ein Song der einen durch seine umschmeichelnden Klänge sofort komplett einnimmt, wärmt und nicht wieder loslässt. Und auch wenn die vier viele verschiedene und teilweise auch eher ungewöhnliche Klänge im Song vereinen, wirkt er trotzdem unglaublich leicht und zurückhaltend.

Dem Song haben sie nun auch eine visuelle Repräsentation spendiert. Das Musikvideo, das auch als Kurzfilm durchgehen könnte, unterstreicht die melancholische Stimmung dieses wunderschönen Liedes. Es wird ein Wachdienst eines Theaters begleitet, der die sinnlichen Tänze der Performer über seine Sicherheitskameras beobachtet und sich nach solch einer Nähe sehnt. Ob er sich am Ende selbst auf die Bühne traut oder gar Teil des Ensembles wird, müsst ihr selbst herausfinden.

Mehr Infos zu Wallners: Instagram – Facebook – Spotify

Titelfoto: Tim Cavadini

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