Wir alle kennen dieses Gefühl: Man ist auf einem Konzert von der*dem Lieblingsmusiker*in, umzingelt von Menschen, die diese Band genauso bewundern wie man selbst, und dann passiert es – der beliebteste Song wird angespielt und Everybody Scream!
Everybody Scream
So heißt das letztes Halloween erschienene Album von Florence Welch aka Florence + The Machine. Aber nicht nur das, auch der erste Track auf dem Album trägt diesen Titel. Und der Titel ist Programm: Der Song beinhaltet zahlreiche Sequenzen von Frauen, die rhythmisch zu Florence „mitschreien“. Besser als mit diesem Song kann man sich glaube ich nicht auf die gleichnamige Everybody Scream Tour vorbereiten.
Florence + The Machine ist wahrscheinlich den allermeisten ein Begriff und wenn nicht, kennt man dennoch den ein oder anderen Song von ihr aus den Charts der letzten Jahre. Singles wie Dog Days Are Over oder You’ve Got The Love sind nur wenige von vielen Songs, die schon früh in ihrer Karriere enorme Popularität erlangt haben.
Um ganz ehrlich zu sein, war Florence + The Machine mir lange zwar ein Begriff und ich kannte ein paar Songs, aber wirklich aktiv verfolgt habe ich ihre Musik nicht. Das habe ich Ende letzten Jahres jedoch sehr stark zu bereuen begonnen. Ihr neuestes Album Everybody Scream hat mich wie auf magische Weise in seinen Bann gezogen, und Florence läuft seitdem täglich auf meinen Streamingdiensten (ungelogen!).
„The witchcraft, the medicine, the spells, and the injections“
Magisch ist ein gutes Stichwort in Bezug auf dieses Album und die gesamte Ästhetik, die drumherum aufgebaut wurde. Florence Welch widmet sich hier mit ihrem eigenen feministischen Twist sehr stark der Hexerei und dem sogenannten Folk Horror. Noch nie habe ich mir so viele Lyrics aus einem Album notiert und wenn ich es höre, möchte ich diese Zeilen am liebsten aus tiefster Seele mitschreien.
Florence Welch ist außerdem dafür bekannt, dieses Gefühl auch auf der Bühne zu performen.
Get on the stage
And I call her by her first name
Tried to stay away
But I always meet her back at this place
She gives me everything, I feel no pain
I break down, get up, and do it all again
Because it’s never enough
And she makes me feel loved
I can come here and scream as loud as I want
– Everybody Scream von Florence + The Machine
TikTok ist voll von Videos, in denen sie barfuß in bodenlangen, weiten, fließenden Kleidern die Bühne betritt oder ihre Fans in der ersten Reihe direkt mit in ihre Performance einbezieht. In Interviews beschreibt sie die Bühne als einen Ort, der sie alles vergessen lässt – sogar ihren Schmerz. Diese Aussagen können wir auch in ihren Songs wiederentdecken.
Auch wenn ich noch nicht sehr lange Fan von Florence + The Machine bin, kann ich mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als eine ihrer Performances live miterleben zu dürfen. Zum Glück muss ich hierfür aber nicht mehr lange warten:
Florence + The Machine – Everybody Scream Tour 2026
26.02.2026 – Köln, LANXESS Arena
04.03.2026 – München, Olympiahalle
09.03.2026 – Berlin, Uber Arena
Falls ihr keine Tickets für die deutschen Tourdaten ergattern konntet, kann ich euch beruhigen: Florence + The Machine spielen dieses Jahr außerdem auf dem Hurricane Festival sowie auf dem Southside Festival hier in Deutschland. Außerdem gibt es noch vereinzelt Tickets in Nachbarländern für die Reiselustigen unter euch.
So oder so – die Tickets findet ihr hier.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meinen Beitrag bis zum Ende zu lesen.
Schreibt doch gerne einen Kommentar, falls ihr euch eine Album-Analyse mit meinen liebsten Lyrics von dem Album wünscht.
