Reingehört #3 // Neue Musik auf eure Ohren

reingehört #3

Diese Woche gibt es wieder einen etwas bunteren Mix für euch zu hören. Letztes Mal haben wir euch noch 7 Singer-Songwriter vorgestellt, welche wir für euch im Netz entdeckt haben. In der Ausgabe „reingehört #3“ gesellt sich Rock, Pop und Indie zu einer Klasse Playlist.

Reingehört #3 – Das sind unsere Fundstücke

#1 UNOMI

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Hinter UNOMI (yoo-NOH-mee) verbirgt sich das Solo Projekt von Sash Mishevski. Seines Zeichens Frontman der in Sydney, Australien ansässigen Gruppe Slumberhaze. Mit seinem Lied „The Death of Fear“ lässt uns Sash tief in seine Seele blicken. Ganze 18 Monate dauerte es, bis der Track fertiggestellt wurde. Nach unzähligen Versionen entschied er sich letztendlich für den ersten Entwurf seines Songs. Ursprünglich sollte er „The Fear of Death“ heißen. Mit der Fertigstellung und mit der Geburt seiner Tochter gewann er neue Lebensfreude und somit änderte sich auch der Titel des Stücks. Das Debüt Album von UNOMI ist für 2020 geplant.

#2 Acid Tongue

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Mit „If Lovin‘ You Was Easier“ veröffentlichen Acid Tongue ihren ersten Track von der anstehenden EP „The Night We Broke Our Lease“. Der Song hat eine angenehm groovige Attitüde und lässt den Hörer dezent mit wippen. Doch der Schein trügt. Thematisch setzt sich der Song mit der Problematik auseinander, wie schwer es ist, jemanden zu lieben der nicht ehrlich ist. Daher auch die Textzeile „If lovin‘ you was easier I’d be a fool to run“. Schwere Kost also, eingebettet in der samtigen Stimme von Lead Sänger Guy Keltner. Die angesprochene Textzeile und damit das ganze Lied, hat sich nach dem ersten Hören in unser Gehirn gebrannt.

#3 Benjamin Dakota Rogers

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Wir wissen nicht, wie es euch ergeht, aber in den ruhigeren Parts von „Better By Now“ hört sich Benjamin Dakota Rogers schwer nach Cat Stevens an. Doch in den Momenten wo sich seine Stimme hebt und er zum Beispiel wiederholt „I don’t know better by now“ singt, packt er sein Reibeisen aus und erhält dadurch seinen ganz eigenen Charm. Allgemein finden wir, dass es Rogers hervorragend gelingt, die Emotionen seiner Songs allein mit seiner Stimme zu transportieren. Ganz im Sinne eines talentierten Singer-Songwriters.

#4 Howlin‘ Circus

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Mit „Take It On“ schalten wir gleich vier Gänge hoch und lassen euch (vermutlich) instinktiv mit dem Bein auf den Boden zum Takt stampfen. Uns hat der unverblümte Rock’n Roll, den die Band hier hinlegt, mitgerissen. Mit einem coolen Break in der Mitte des Songs, einem leidenschaftlichen Gitarren Solo und dem großen Finale inklusive hämmernden Keys, hat der Track bei uns keine Wünsche offengelassen. Einfach ein guter Song zum Abrocken. Bislang gibt es nur eine Handvoll Lieder auf Spotify und noch keine EP, aber das wird sich mit Sicherheit bald ändern.

#5 Orkid

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Es ist kein großes Geheimnis, dass wir auch ein großes Herz für guten (!) Pop haben. Und wer hat das bitte schön nicht besser drauf als die Skandinavier? Im Fall von Orkid sind es wieder einmal die Schweden die unser Pop-Herz höher schlagen lässt. „Lay Low“ ist ein lässiger zeitloser Pop Song der sich stimmlich an Größen wie Rhianna anlehnt. Die erst 21 Jährige Orkid selbst nennt Nat King Cole und Sam Cooke als Einflüsse. Wir sind gespannt was da noch auf uns zukommt. Entweder hört ihr euch die neue Musik hier an, oder entdeckt diese und andere Playlists auf unserem Spotify Account.

#6 Clare Maguire

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Die gute Clare lässt uns wieder zwei Gänge runter schalten und empfängt uns mit ihrer verträumten Stimme im Song „Jungle Gardenia“. In diesem Fall ist es weniger der Refrain, der es uns angetan hat. Vielmehr sind es die dezenten dahin gehauchten Lyrics wie „Take me somewhere I can be me, setting me free“, die uns dahin schmelzen lassen und an einen schöneren Ort entführen. Die Singer-Songwriterin aus UK kann schon mit zwei veröffentlichten Alben seit 2011 und ein paar Millionen Streams auf Spotify aufwarten.

#7 Evan Bartels

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Man kann sagen, dass Evan Bartels das Musizieren in die Wiege gelegt wurde. Aufgewachsen in einer Familie wo Vater und Mutter beide gleichermaßen außerordentlich musikalisch sind und das Piano quasi der Esszimmer Tisch der Familie ist, verwundert es kaum, dass Bartels mit 25 Jahren diese Karriere hingelegt hat. Als Vollblut Singer-Songwriter legt scheinbar mit Leichtigkeit große Gefühle in jede Note, die er singt und auf seinen Instrumenten spielt. Auch in Lula sind große Gefühle Programm. Er handelt von einem Mädchen, dass letztendlich von zu Hause wegrennt, weil es zu Hause nicht die Liebe erfährt, die jedes Kind bekommen sollte.

#8 Modern Monet

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Modern Monet ist eine junge Band aus Los Angeles, Kalifornien. Vor knapp zwei Jahren trafen sich Jack Singleton und Monet Makohoniuk und erkannten die ihre Liebe für Kunst und Musik. Doch nicht nur gemeinsame Interessen lassen dieses Duett hervorragend funktionieren. Auch in ihrer neuesten Veröffentlichung „Reasons“ lässt sich gut hören wie schön die beiden stimmlich miteinander harmonieren und somit eine Stimmung mit Gänsehaut Garantie erzeugen. Gerne würden wir die beiden einmal in gemütlicher Bar Atmosphäre bei Kerzenschein und einem Akustik Set lauschen.

Hier noch einmal alle Lieder von reingehört #3 in einer praktischen Spotify Playlist

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