5 Fragen an // Leisure

Leisure 5 Fragen

Bei Leisure, was aus dem Englischen übersetzt Freizeit / Muße bedeutet, ist der Name Programm. Ihre Musik ist „laid-back“, wie man in ihrem Heimatland Neuseeland sagen würde. Das Kollektiv besteht aus fünf preisgekrönten Songwritern, Produzenten und Künstlern. Wir stellen euch Leisure in unserem 5 Fragen an etwas genauer vor. Bestenfalls seid ihr dann auch genauso tiefenentspannt wie ihre Musik es suggeriert.

So locker lässig die Jungs auch rüberkommen mögen, in gewisser Weise schwimmen sie auch gegen den Strom. In großen Teilen des Musikbusiness werden Singles, EP’s und Alben so konzipiert, dass sie möglichst ideal auf den Streaming-Markt ausgerichtet sind. Doch die Veröffentlichungsstrategie von Leisure steht dem entgegen und stellt die Musik und die Kunst als Gesamtkonzept an erster Stelle. Der demokratische Songwriting-Prozess bei 5 starken Charakteren braucht seine Zeit bei so einer hochkarätig besetzten Band. Der Sound des Quintetts passt perfekt zu einem faulen Sonntag auf der Couch oder in der Herbstsonne und transportiert eine Menge gute Vibes. Wir haben mit das Interview mit Band Mitglied Tom Young geführt.

Das sind Leisure und unsere 5 Fragen an die Band

Für Leute, die euch nicht kennen. Beschreibe die DNA der Band LEISURE.

Wir sind eine Mischung aus Schreibern, Produzenten und Sound-Ingenieuren mit unterschiedlichen Geschmäckern, die wir zu unserem Vorteil nutzen wollen. Wir schreiben hauptsächlich in unseren Ferienhäusern an der Küste mit dem Ziel, eine gute Zeit zu haben, um dann Musik zu machen, damit andere eine gute Zeit haben.

Wie lange dauert es normalerweise bis ein Song fertiggestellt ist?

Einige können in wenigen Tagen fertig sein, andere können über ein Jahr dauern, bis wir darauf zurückkommen und weitere Ebenen hinzufügen, um ihn für die Veröffentlichung vorzubereiten. Der Zeit-Test ist wichtig, wenn wir 6 Monate nach der Fertigstellung den Track immer noch gut finden, dann ist das immer ein gutes Zeichen das wir ihn veröffentlichen sollten.

Musiker eignen sich ziemlich gut dafür, sich alleine zu verstecken.

Wie seid ihr beruflich als auch privat mit der Corona-Situation umgegangen?

Es war manchmal etwas anstrengend, aber im Allgemeinen ganz gut. Ich denke, Musiker eignen sich ziemlich gut dafür, sich alleine zu verstecken. Wir schickten uns oft kleine Teile oder Ideen zu, bauten daraus Tracks und beendeten diese. Zum Glück kommt unsere kleine Insel Neuseeland mit dem Covid-Zeug sehr gut zurecht, und wir haben erst am letzten Wochenende seit Februar unsere ersten beiden Shows gespielt, das war ziemlich seltsam, wieder volle Räume voller Leute zu sehen.

Ich glaube, wir haben es uns alle ziemlich bequem gemacht zu Hause zu bleiben und das wird schwer zu erschüttern sein.

Wie sieht die ideale Welt nach Corona für dich aus?

Ich bin mir wirklich nicht sicher. Die Leute hier sind auf dem Weg zu Auftritten und Veranstaltungen, aber im Allgemeinen ist das Nachtleben ziemlich totenstill. Ich glaube, wir haben es uns alle ziemlich bequem gemacht zu Hause zu bleiben und das wird schwer zu erschüttern sein.

Man sagt, ihr habt in euerer Band eine großartige Chemie. Wenn ihr ein weiteres Mitglied hinzufügen müsstet, wer wäre das und warum?

Haha, das ist eine seltsame Frage. Wir haben bereits 5 Songwriter und Produzenten, also sind wir an dieser Front gut aufgestellt. Ich hätte gerne jemanden wie Bez von den Mondays, der einfach nur herumtanzt, die Energie aufrechterhält und die Vibes kanalisiert.

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